Burma

Die Rasse der Burma entstand aus einer Kreuzung einer aus Rangun, der Hauptstadt von Burma stammenden Katze und einem Siamkater. Da die Züge einer Siam sehr dominant sind, entstand die typische Burma-Rasse, wie sie heute bekannt ist, erst nach mehreren Jahren. Die Rasse wurde in Amerika schon im Jahre 1936 anerkannt, in England knapp 20 Jahre später. Das Erscheinungsbild der Burma ist sehr elegant. Echte Burmas dürfen keine Ähnlichkeiten mit Siamkatzen oder Europäisch Kurzhaarkatzen aufweisen.

Der Körper der Burma ist insgesamt sehr kräftig und muskulös, während die Beine sehr schlank und lang sind. Die Pfoten sind klein und weisen eine ovale Form auf. Der mittellange Schwanz endet in einer abgerundeten Spitze. Der Kopf ist keilförmig mit breiten Wangenknochen. Bei der kurzen Nase ist ein deutlicher Knick zu erkennen. Die Ohren sind rundlich und stehen weit auseinander. Die großen Augen erscheinen in den Farben Bernstein oder Gelb. Das Fell der Burma ist kurz und liegt dicht am Körper an, wobei die Unterseite der Katze stets heller ist als Rücken und Beine. Die Maske und die Ohren sind nur unwesentlich dunkler als die übrige Fellfarbe. Die ursprüngliche Burma ist braun. Heute gibt es Burmas auch noch in den Farben Schokoladenbraun, Lilac, Blau, Creme und Rot. Torties haben zwei Schattierungen der Fellfarbe, die entweder miteinander vermischt sind oder als Flecken über den ganzen Körper verteilt sind.

Burma-Katzen eignen sich am besten für die Einzelhaltung, denn Artgenossen akzeptieren sie nur schwer. Trifft eine Burma auf eine andere Katze, kann es mitunter recht ruppig zugehen. Ganz im Gegensatz dazu ist sie ihren Menschen gegenüber sehr zärtlich und verschmust. Sie liebt Gesellschaft und ist ausgesprochen anhänglich. Die Burma ist sehr selbstbewusst und weiß genau, was sie will. Dadurch, das sie so sehr in sich ruht, kann sie auch so leicht nichts erschrecken oder von ihrer momentanen Tätigkeit abbringen.